Der BTMT-Blog
Mit dem BTMT-Blog bieten wir eine Online-Plattform, die Managementthemen vor allem der Kunststoffindustrie nicht in wohlfeile Worte und hoch-komplexe Konzepte kleidet, sondern ganz pragmatisch auf den Punkt bringt. Probleme, Ziele und Lösungen – hier steht, wie es ist und wie es sein muss. Nicht, wie es vielleicht irgendwann einmal sein könnte. Denn das Ergebnis zählt.
Die ganze Bandbreite von Zielen beachten
Es ist die Aufgabe der Unternehmens- bzw. Abteilungsführung, Ziele zu formulieren. Denn nur, wenn solche bekannt sind, können Mitarbeiter sie auch bewusst erfüllen.
Dabei muss Zielorientierung vorausschauend sein. Der Profi wartet nicht darauf, dass er zu spontanen Reaktionen gezwungen wird, sondern handelt rechtzeitig selbst – sei es, weil sich eine Krise ankündigt, erste Probleme auftreten oder im positiven Sinne Wachstum effizient geplant werden soll.
Ziele markieren das Ende einer umfassenden Bestandsaufaufnahme und den Beginn der Umsetzung. Sie müssen
> konkret,
> verständlich und
> realistisch sein sowie
> verbindliche Zeitvorgaben beinhalten.
Wichtig: Beachten Sie die ganze Bandbreite von organisatorischen, taktischen und strategischen Zielen.
Immer wieder begegnen wir im unternehmerischen Alltag, dass Ziele nur sehr selektiv formuliert werden. So können viele Unternehmer und Manager hervorragend ihre Produkte vermarkten, unterschätzen aber unternehmensentscheidende Faktoren wie Produktivität, Kostenkalkulation, Kapazitäten oder Mitarbeiterplanung.
Es gibt drei Arten von Zielen, die zu definieren sind:
- Kostenziele: Sind bezifferbar, schnelle Ergebnisse meist möglich.
- Ertragsziele: Ebenfalls bezifferbar, dauern etwas länger.
- Attributive Ziele rücken u. a. in den Fokus
> Work-Flow und Kennzahlen
> Lean-Management und Wertschöpfungskette
> Transparenz und Unternehmenskultur (Identifikation und Verantwortung der Mitarbeiter)
> Qualifizierung
Noch ein Nachsatz zum Thema „Qualifizierung“: Prüfen Sie sehr genau, ob und was nötig ist, denn „Qualifizierung“ wird von den vielen Mitarbeitern und Abteilungsleitern gerne als erster, „absolut nötiger“ Vorschlag für Verbesserungsmaßnahmen genannt.
Aber stimmt das denn immer? Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade im Fortbildungsbereich viel Geld und Mühen in die falsche Richtung investiert werden. Zum Beispiel stellen wir immer wieder Defizite in der „Mitarbeiterführung“ fest, die mit den richtigen Schulungen durchaus behoben werden können.






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