Es lohnt sich nicht nur, sondern ist überlebensnotwendig: Ein Geschäftsführer und sein Führungsteam müssen ganz genau hinschauen, wenn es um ihr Unternehmen geht. Tatsächlich aber erleben wir immer wieder, dass Unternehmensziele und Maßnahmen auf der Basis falscher oder ungenügender Informationen und Annahmen definiert werden >>
Holger Mensler
Mit dem BTMT-Blog bieten wir eine Online-Plattform, die Managementthemen vor allem der Kunststoffindustrie nicht in wohlfeile Worte und hoch-komplexe Konzepte kleidet, sondern ganz pragmatisch auf den Punkt bringt. Probleme, Ziele und Lösungen – hier steht, wie es ist und wie es sein muss. Nicht, wie es vielleicht irgendwann einmal sein könnte. Denn das Ergebnis zählt.
Holger Mensler
Das Controlling liefert regelmäßig aktuelle Zahlen: Produktivität, Betriebsergebnis, Kosten- und Leistungsverrechnung, Ausschuss, Materialanteil, Vorräte und Forderungsbestand - all diese und noch viele Daten mehr kommen arithmetisch richtig und zeitnah.
Die Basisdaten werden täglich erhoben, mit Formeln und Programmen aufbereitet, ausgewertet und dargestellt, alt bewährt und immer gleich.
Aber was nützt das der Unternehmensleitung?
Tatsächlich sind in vielen Untenehmen Controller reine „Zahlen Cruncher“, die wenig Ahnung davon haben, was in den Zahlen wirklich steckt und welche Potenziale sich dahinter verbergen. Sie manifestieren in der ganzen Firma ihr blindes Vertrauen in die Zahlen – ohne Gefühl dafür, was diese Zahlen eigentlich bedeuten.
Dem Unternehmen geht dadurch die klare Sicht in die Tiefe verloren >>

Die seriösen Marktanalysten sind sich einig: Die Strategie vieler Unternehmen, ja ganzer Branchen und Märkte, war in den vergangenen Jahren auf heißer Luft gebaut: auf Fremdkapital und „Wetten“. Ein „Star“ war nur, wem es gelang, mit maximalem Einsatz von Fremdmitteln zu „hebeln“ oder auf Neudeutsch zu „leveragen“.
Die zweifelhaften „Erfolge“, ebenso wie die Auswirkungen der herrschenden Meinung, dass Produktionsverlagerungen nach Asien oder zumindest Ost-Europa in jeder Unternehmensstrategie ein „Muss“ sind, füllten die Schlagzeilen der Wirtschaftsmedien.
Diese Zeiten sind vorbei. Die nächsten Jahre werden von Unternehmen geprägt sein, die wieder mehr die „alten“ Tugenden leben.
Drei zentrale Trends >>

Wer eine hohe Verantwortung trägt und hart arbeitet, weiß auch um die Bedeutung von Pausen – um sich zu erholen, Zeit für Privates zu haben oder auch die Gelegenheit zu nutzen, um Vergangenes Revue passieren zu lassen: Habe ich die nötigen und richtigen Entscheidungen getroffen? War ich aufmerksam genug für Veränderungen und neue Entwicklungen? Welche Erkenntnisse ziehe ich daraus nutzbringend für die Zukunft?
Jenseits des Alltagsgeschäfts bietet sich für uns alle gerade die Zeit „zwischen den Jahren“ als gute Gelegenheit an, Kraft zu tanken und uns in Ruhe zu überlegen, wohin die persönliche und auch unternehmerische Reise in 2012 gehen soll. Und vielleicht helfen Ihnen einer oder mehrere unserer Blog-Beiträge dabei, anstehende Aufgaben aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Dinge neu zu bewerten sowie erfolgreiche Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Das würde uns freuen und ab Mitte Januar stellen wir wieder neue Beitäge für Sie online.
Wir wünschen Ihnen ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest mit der Familie und entspannte Stunden mit guten Freunden. Denn: Ein bewusster Augenblick mit den Menschen, die man mag bzw. liebt, ist gerade in turbulenten Zeiten wie diesen eines der größten Geschenke, das man sich zudem noch selbst machen kann.
Für 2012 wünschen wir Ihnen jeden Erfolg, privat wie geschäftlich – und hoffen, dass wir alle in zwölf Monaten wieder sagen können, dass es ein gelungenes Jahr war.
Ihre
Josef Märtl & Holger Mensler
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Dear Mr. Märtl, Thank you for these kind wishes. I realy enjoy to read your montly articles in the " Bayern Treuhand " . And I mus...
Strafrecht und angelsächsisches Recht erschweren den Entscheidungsprozess in der Vorstands- und Geschäftsführungsebene.
Seit Jahren greift das angelsächsische Recht, wie es in den USA gilt, auch auf die deutsche Wirtschaft über. Damit stützt sich geltendes Recht vornehmlich auf Präzedenzfälle und nicht auf Gesetze, als Gewohnheitsrecht (common law) basiert es mehr auf Erfahrung als auf Logik. Die Folge ist ein Trend, so gut wie jede mehr oder weniger gewichtige Entscheidung öffentlicher oder wirtschaftlicher Organe strafrechtlich auszuschlachten.
Wohlgemerkt: Aus rein kommerziellen Interessen >>





