Der BTMT-Blog

Mit dem BTMT-Blog bieten wir eine Online-Plattform, die Managementthemen vor allem der Kunststoffindustrie nicht in wohlfeile Worte und hoch-komplexe Konzepte kleidet, sondern ganz pragmatisch auf den Punkt bringt. Probleme, Ziele und Lösungen – hier steht, wie es ist und wie es sein muss. Nicht, wie es vielleicht irgendwann einmal sein könnte. Denn das Ergebnis zählt.

Neuste Beiträge

In der Praxis: Einfach ausprobieren!

Geschrieben von Josef Märtl
Josef Märtl
Meister und Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, dazu 26 Jahre in unterschiedlichste
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am Montag, 20 Februar 2012
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Bedenkenträger, Schweigsame, Ängstliche und Perfektionisten. Jeder ist mindestens einem, meist sogar allen dieser Charaktere in seiner Firma begegnet. Dass sie unter Umständen große Innovationen verhindern, ist nicht die schlimmste Folge ihres Tuns. Sie stehen häufig selbst kleinen Veränderungen bzw. Verbesserungen im Weg, die in der Summe eine überraschend hohe Steigerung der Effizienz bedeuten.

Statt eine Idee oder einen Vorschlag einfach einmal auszuprobieren, begegnet man in vielen Firmen einem Reflex, der sich wie folgt artikuliert: „Das haben wir schon immer so gemacht!“

Aus praktischer, langjähriger Erfahrung wissen wir: Manchmal ist in der Zeit, die man mit anstrengender „Gegenargumentiererei“ vergeudet, der entsprechende Vorschlag längst umgesetzt.

Ganz gefährlich in solchen Situationen sind die Perfektionisten, die mit durchaus guter Absicht das Pareto-Prinzip (80/20-Regel) ignorieren mit der Folge, dass das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht mehr passt >>

in der Praxis: einfach ausprobieren

Der Einkauf & der Unternehmenserfolg

Geschrieben von Josef Märtl
Josef Märtl
Meister und Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, dazu 26 Jahre in unterschiedlichste
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am Freitag, 10 Februar 2012
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Es ist banal, aber: Viele wichtige Aufgaben im tagtäglichen Geschäft werden vom Einkauf nicht oder nur teilweise wahrgenommen. Oft sind es Versäumnisse, die erst auf den zweiten Blick erkennbar sind. Meistens ist das Fehlen einer durchgängigen Strategie im Einkauf die Ursache.

Sicherlich, die Hauptaufgabe des Einkaufs ist es, möglichst günstig einzukaufen. Und bestimmt lässt sich vortrefflich darüber streiten, was denn für das Unternehmen wirklich „günstig“ ist. Aber Einkaufserfolg bedeutet nicht automatisch Unternehmenserfolg. Die Sache ist diffiziler, hat mehrere Dimensionen und erfordert eine durchgängige Einkaufsstrategie. Drei Beispiele >>

der einkauf & der unternehmenserfolg

Der Controller muss steuern.

Geschrieben von Holger Mensler
Holger Mensler
Der Experte für Restrukturierung und Kostenreduzierung hat nach der Ausbildung z
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am Freitag, 27 Januar 2012
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Das Controlling liefert regelmäßig aktuelle Zahlen: Produktivität, Betriebsergebnis, Kosten- und Leistungsverrechnung, Ausschuss, Materialanteil, Vorräte und Forderungsbestand - all diese und noch viele Daten mehr kommen arithmetisch richtig und zeitnah.

Die Basisdaten werden täglich erhoben, mit Formeln und Programmen aufbereitet, ausgewertet und dargestellt, alt bewährt und immer gleich.

Aber was nützt das der Unternehmensleitung?

Tatsächlich sind in vielen Untenehmen Controller reine „Zahlen Cruncher“, die wenig Ahnung davon haben, was in den Zahlen wirklich steckt und welche Potenziale sich dahinter verbergen. Sie manifestieren in der ganzen Firma ihr blindes Vertrauen in die Zahlen – ohne Gefühl dafür, was diese Zahlen eigentlich bedeuten.

Dem Unternehmen geht dadurch die klare Sicht in die Tiefe verloren >>

der Controller muss steuern

Es muss investiert werden.

Geschrieben von Josef Märtl
Josef Märtl
Meister und Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, dazu 26 Jahre in unterschiedlichste
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am Freitag, 20 Januar 2012
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Der Produktionsleiter möchte automatisieren. Die Instandhaltung will neue Maschinensteuerungen und eine Lasersensorik an den Anlagen. Die EDV hat beschlossen das neuste Office Paket muss installiert werden und der Controller braucht ein komplexeres ERP System.

Kurzum: Als Unternehmer sagen Sie JA zu Investitionen. Investieren, ja oder nein – das kann nicht die Frage sein. Allerdings setzt man sich in vielen Bereichen nicht im Detail damit auseinander >>

es muss investiert werden

Facebook, Google+ und Co: Unternehmen in Sozialen Netzwerken

Geschrieben von Bernhard Krebs
Bernhard Krebs
Tageszeitungsredakteur, Pressesprecher, selbstständiger PR-Berater – seit knapp
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am Freitag, 13 Januar 2012
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Der Hype ist ungeheuer: Es scheint, dass jedermann auf Facebook.de Kontakte knüpft, über Twitter.com Nachrichten verbreitet und in Google+ seine Kreise zieht. YouTube.com wird zur „bewegten“ Marketingplattform, es gibt kein Online-Angebot mehr, dass seine Nutzer nicht zur Interaktion verführen/zwingen will.

Das kann nerven. Und man weiß nicht, welches Angebot überleben wird. Andererseits sind Social Media Communities die Wegbereiter einer Kommunikationsrevolution, die den 1:1-Dialog durch ein 1:1n–Forum ersetzen. Wer dies nicht glaubt, sollte einmal einem 18jährigen eine E-Mail schreiben. Er wird wahrscheinlich keine schnelle Antwort erhalten – wenn er es über Facebook versucht, schon. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten, auch wenn sie zunehmend hysterisch und laut daher kommt, so dass vielfach keiner mehr genau hinhört >>

Facebook, Google+ und Co: Unternehmen in Sozialen Netzwerken